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Auch gegen den SSC Hagen Ahrensburg gab es am Sonntag keine Punkte zu holen. In einem ausgeglichenen Spiel, in dem beide Mannschaften zu Torchancen kamen, gingen unsere Damen in der 31. Minute in Führung, konnten diese aber nicht bis zum Pausenpfiff verteidigen, denn der Ausgleich fiel in der 41. Minute. Die RS-Leistung war engagiert, nur die Gäste nutzten die gebotenen Torchancen konsequenter und nahmen nach dem Siegtreffer in der 74. Minute am Ende die maximale Punktzahl mit nach Ahrensburg. Die dritte Niederlage besiegelt inzwischen ziemlich sicher die Teilnahme an der Abstiegsrunde. Da hilft nur Mund abputzen und weitermachen.
Nach dem Spiel hatte die Mannschaft, insbesondere Kapitänin Franzi wieder ein Lächeln im Gesicht. Ihre Schwester Mali, Spielerin bei Hagen Ahrensburg, bat Franzi vor den versammelten Mannschaften, ob diese ihre Trauzeugin sein möchte. Zumindest in dieser Hinsicht ein Happy End !!

Der Kunstrasen in Klausdorf war in der Vergangenheit problematisch und er sollte sich auch am gestrigen Sonntag als 12te Frau für die Gastgeberinnen beweisen. Darüber hinaus deckt derlei Geläuf schonungslos die Spielerinnen auf, die technische Probleme mit den veränderten Bedingungen und dem Verhalten des Balles haben. Die Klausdorfer Damen spielen und trainieren auf Kunstrasen und kamen mit zunehmender Spieldauer deutlich besser mit den Gegebenheiten zurecht.

Mene nimmt den Ball direkt zum 0:1

Dennoch mussten sie zunächst den Rückstand in der 3. Minute hinnehmen. Unsere Damen hatten den Ball in die gegnerische Hälfte bis zum Sechszehner gespielt. Dort konnte Mene aus dem Gewühl heraus am schnellsten reagieren und das Spielgerät aus ca. 10 Metern Richtung Tor befördern. Der Ball hatte keine Wucht aber die Torfrau musste tatenlos mit ansehen wie er in ihre linke Ecke kullerte.

Klausdorf verstärkte ob des Rückstands ihre Angriffsbemühungen, die allerdings erst in der 33. Minute zum Ausgleich führen sollten. Kurz zuvor gelang einer Klausdorfer Spielerin schon das Kunststück, den ruhigen Ball unmittelbar vor dem Tor über die Latte zu köpfen. Unglücklich vor der Pause gingen die grün/weißen mit 2:1 in Führung.

Jessica wusste läuferisch und kämpferisch zu gefallen

Zur 2. Halbzeit brachte Jens-Uwe Ali für Paulina und Lisa für Chris Meier. In der 56. Min kam Anna für Jessi. Man spielte phasenweise gefälliger mit und kam besser ins Spiel. Die Kräfteverhältnisse sollten sich jedoch nicht dahingehend ändern, das Spiel zu drehen. Hinzu kamen drei unglückliche, folgenschwere Situationen von Jule, die frisch aus dem Urlaub zwischen den Pfiosten stand und einen rabenschwarzen Tag erwischte. Tor 3 (59.) und 4 (60.) ließen Klausdorf einen verdienten, ungefährdeten Sieg einfahren.

Fazit: Ohne Saskia und Anna geht der Mannschaft spielerisch erheblich Substanz verloren, zudem musste Chris zur Halbzeit aus dem Spiel. Lisa ist nach ihrer Verletzung noch sehr vorsichtig unterwegs und Mene alleine konnte es im Mittelfeld nicht richten. Im Sturm war Jessica ganz allein auf weiter Flur, sie konnte für sich den einzigen gefährlichen Torschuß der zweiten Spielhälfte verbuchen. Die Art und Weise wie sie läuferisch und kämpferisch auftritt stimmt hoffnungsvoll.

 

Ja, was soll man denn dazu sagen ... ?? Super ärgerlich !! Wieder einmal war es unseren Damen nicht vergönnt ein Saison Auftaktspiel zu gewinnen. Wenn der Rasen auch zu lang war, befand er sich insgesamt in einem guten Zustand. Schniggers Bemühungen in Sachen Bewässerung haben sich ausgezahlt. Der Ball wollte nicht richtig rollen, dass zeigte sich nahezu über die gesamte Spielzeit und die Spielerinnen ließen zu oft nicht erkennen, dass man bei solchen Bodenverhältnissen das Spielgerät mit mehr Druck zum Mitspieler befördert. Allein diese Lapsus führte neben vielen unkontrollierten Pässen zu häufig zum Ballverlust.

92. Min. letzte Chance zum Ausgleich nach Eckstoss - Ayat als Torfrau mit aufgerückt

Das Spiel verlief in der 1. Spielhälfte verteilt, beide Mannschaften kamen zu Angriffaktionen, wobei sich Hennstedt anfangs sicher in die eigene Hälfte zurück zog und die Erfolgsaussichten im Konterspiel suchten, was am Ende auch hervorragend aufging. Eine Ausleihe aus der 1. Damen von HU sorgte in der 18. Minute für die Gästeführung, die Anna in der 38. Min. per Strafstoss korrigieren konnte. Sie selbst wurde regelwidrig im Sechzehner zu Fall gebracht. In der 2. Spielhälfte konnte unsere Mannschaft das Spiel etwas druckvoller gestalten und mehr in die gegnersiche Hälfte verlagern. Obwohl oftmals wenig Raum zur Verfügung stand, konnte sich Anna teilweise hervorragend in Szene setzen. Überhaupt konnte sie an diesem Tag unter Beweis stellen, dass sie absolutes Oberligaformat besitzt. Folgerichtig erhöhte sie in der 70. Min. auch auf 2:1. In der Folge war sie es leider auch, die einige Male unglücklich am dritten Tor scheiterte.

Über Befreiungsschläge setzte HU in dieser Phase gefährliche Konter mit denen sich die HU 1. Frauen-Leihgabe Chiara Pawelec unter dem Strich drei mal auszeichnen konnte. Sie markierte neben dem Führungstor die Treffer in der 76. und 80. Min. zur 2:3 Führung, schnürte damit ihren Dreier und führte ihre Mannschaft zum Sieg. Nicht aufsteckend drängten unsere Mädels auf den Ausgleich und wieder war es Anna, die im Sechszehner nur mit einem Foul zu stoppen war. Sie selbst konnte den fälligen Strafstoss verletzungsbedingt nicht ausführen, so dass Isi sich das Spielgerät auf dem 11-Meterpunkt zurecht legte und es der Torfrau zu leicht machte ...

 

Annas Schuss gegen den Pfosten Kim konnte nicht an die gute Leistung vom Vorbereitungsspiel anknüpfen
Die Mauer steht Anna gleicht zum 1:1 aus
Anna immer hart attackiert Isi vergibt den Ausgleich

Fazit: Das erste Wettkampf-Spiel der Saison ist oftmals eine Wundertüte und stets mit Widrigkeiten behaftet. Diese Erfahrung sollte mehr bei unserer Mannschaft greifen. Der Zuschauer registrierte Luft nach oben in den Mannschaftsteilen. Zu oft wurde der Ball fahrlässig den Gästen überlassen, freie Räume nicht bespielt. Jessica konnte Anna in der 1. Spielhälfte im Sturm noch gefällig unterstützen, sorgte für Schwung nach vorn, wurde dann allerdings aus dem Spiel genommen. Saskia hat wieder viel gearbeit. Mit einer Punkteteilung hätte man leben können aber die vermeidbaren Gegentore 2 und 3 ließen unsere Mädels letzlich mit leeren Händen darstehen und Hennstedt nicht unverdient jubeln.

 

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