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Respekt an die Truppe von Kim Liebert, die über die gesamte Spielzeit eine tolle Leistung auf den Platz brachte und die KSV Woman an den Rand einer Pokalpleite brachte. Gleich zu Beginn der Begegnung ergaben sich zwei Großchancen, die beide unglücklich zu Ende gespielt wurden. Die beste Gelegenheit, Anna behauptete robust eine Ballannahme, sprintete in Bedrängnis auf die KSV Torfrau zu, doch der überlegt gespielte Ball versprang und ging aus ca. 14 Metern neben das Tor. Nach diesen zwei Gelegenheiten kam die KSV besser ins Spiel und hatte mehr Ballbesitz. Da gab es in der Folge einige brenzlige Situationen zu verteidigen, dass Führungstor der Gäste war die logische Folge. Mit dem Glück des Tüchtigen konnten sich unsere RS Mädels immer wieder aus der Umklammerung befreien und ansehnliche Tempogegenstöße auf den Rasen bringen. Die KSV hatte nicht erst zu diesem Zeitpunkt das Gefühl, dass ein eingeplanter Sieg nicht im Spaziergang eingefahren wird.

Saskia zeigte eine beeindruckende Leistung, gewann nahezu jeden Zweikampf und arbeitete unermüdlich

Untermauert wurde dieser Eindruck durch das Ausgleichstor von Jenny in der 17.Min. zum 1:1, die bei einem Eckstoß hellwach per Direktabnahme das 1:0 erzielte. Der Jubel war noch nicht ganz verhallt, da antworteten die blau/weißen mit einem Angriff über ihre rechte Seite im Hochgeschwindigkeits-Modus mit perfektem Abschluss. Es folgte ein weiterer Treffer, in einer Phase wo unsere Mädels recht unsortiert und zu weit entfernt waren von ihren Gegenspielerinnen. Was wäre die KSV heute ohne Lina Staben gewesen ?? Halbzeit 1:3

Anna erzielte zwei Treffer und zeigte auch was Fußball arbeiten bedeutet

Offensichtlich hatte Kim seinen Spielerinnen in der Kabine deutlich gemacht, dass man mit der gezeigten Leistung durchaus mehr erreichen kann. Die Mädels hatten wohl gut zugehört und lieferten mit großem Einsatz, erarbeiteten sich Ball um Ball, übernahmen phasenweise die Kontrolle. Ein willensstarker Angriff über die linke Aussenbahn beendete Katha mit einem Flankenball auf die Sieben-Metermarke. Anna setzte, bevor die Torhüterin eingreifen konnte, den Kopfball maßgerecht in die Maschen. Nun glaubte offensichtlich jede Rot-Schwarze Spielerin an eine weitere Ergebniskorrektur und holte die zweite Luft in die Lungen. Mit dem dritten Treffer zum 3:3 in der 77. Min. durch Anna, den sie aus der Bedrängnis im 16ner geschickt abschloss wurde selbst die KSV Bank unruhig und machte sich lautstark bemerkbar. Der Trainer war zunehmend auch mit der Schiedsrichterleistung unzufrieden und kassierte aufgrund seiner verbalen Ausbrüche die gelbe Karte. Vorangegangen war ein Foulspiel an seine Spielführerin Sarah Begunk, welches wiederrum nachvollziehbar mit gelb/rot geahndet wurde.

In den letzten Minuten ging unseren Mädels offensichtlich der Sprit aus und Holstein drängte noch einmal auf die Entscheidung. Ein Schuss von der halbrechten Seite, vorbei am vorgestellten Abwehrfuß und an Diana flog der Ball ins lange Ecke. Schade, dass Siegtor durch Lina Staben fiel in der 96. Min - eine Verlängerung war den Mädels nicht vergönnt.

Fazit: Kompliment, eine klasse Leistung der RS-Damen gegen eine KSV, die nie richtig ins Rollen kam und in der Abwehr einiges gestattete. Hingegen Diana im Tor ein großer Rückhalt unserer Mannschaft war. Die Niederlage ist hinnehmbar und für die KSV nicht unverdient, fühlte sich ob der respektablen Mannschaftsleistung aber nicht wie eine Niederlage an. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft die Einstellung dieses Spiels mit in die Liga nehmen kann. Dann sind wir definitiv ein Fall für die obere Tabellenhälfte.

 

 

In einem hart umkämpften Stadtderby endete die Begegnung gegen die Gäste vom TSV Russee mit einem gerechten Unentschieden. Wenn die Liebert-Truppe insgesamt mit mehr Ballbesitz auffiel, wirkten die Mädels von Oliver Axt zielstrebiger in ihren Aktionen auf dem Weg zum Tor. Da taten sich unsere Damen deutlich schwerer, auch wegen einem dichten Mittelfeld und einer robusten gegnerischen Abwehrreihe. Gleichwohl konnte sich Anna in der 15. Minute stark durchsetzen. Ihr Abschluss knallte allerdings gegen den rechten Pfosten. Viel mehr Zwingendes war denn auch nicht in Hälfte eins von uns zu sehen. Das 0:1 der Russeerinnen entstand aus einem Standard von der halb linken Position. Der Freistoss segelte auf den 5-Meter-Raum in Richtung zweiten Pfosten zu wo er per Kopfstoss für Diana nicht haltbar einschlug. Da sah die Abwehr insgesamt nicht gut aus, der Treffer wirkte vermeidbar.

In den Schlussminuten weit aufgerückt für das Ausgleichstor

Mit der 2. Halbzeit ging das Spiel personell unverändert weiter, die Kräfteverhältnisse sollten sich ebenfalls nicht ändern. Die Spielanteile waren relativ verteilt, Torchancen hielten sich in Grenzen. Erst zum Ende der Spielzeit ob des Rückstands kam wieder Tempo und Entschlossenheit auf den Rasen, so dass der Gegner in Bedrängnis gebracht werden konnte. In der Schlussminute gab es einen Eckstoss, der bei Catha an der 16Meter Linie landete. Ihr Schuß bekam an der Sieben-Metermarke von Jenny eine neue Richtung und ging in linke Toreck, wobei die Torhüterin bereits auf dem Weg ins andere Eck war.

Fazit: Beide Mannschaften verfügen über gute Abwehrreihen, gute Einzelspielerinnen und verstehen konstruktives Spiel. Auf Augenhöhe bewertete der Zuschauer auch Kampf und Einsatz. Mit der Punkteteilung konnten beide Trainer unter dem Strich zufrieden sein. Einen Verlierer hätte es nicht verdient gehabt.

 

 

Nach dem nicht gerade gelungenen Start in die Saison sollte in Bösdorf endlich der Knoten platzen und der erste Dreier eingefahren werden. Die Bemühungen dieses Ziel umzusetzen begann durchaus überzeugend. Die Liebert-Truppe startete wie die Feuerwehr und zwang die Gastgeberinnen mit hohem Tempo, guten Kombinationen und aggressiven Spiel in die eigene Hälfte. Sehr schön vorgetragene Angriffe über die Außenbahnen und auch senkrecht gespielte Bälle fanden in der Mitte meist keine Verwerterin oder konnten mit viel Einsatz der Bösdorferinnen entschärft werden. Schüsse aus der Distanz und andere gute Möglichkeiten wusste eine gut aufgelegte Torhüterin des BSV sicher zu verhindern. Nach zehn Minuten hätte es 0:3 stehen können - 0:1 stehen müssen.

 

Lisa erzielte in der 66. Min. spektakulär den erlösenden Führungstreffer

 Anna-Lisa mit dem Assist zum 0:2  Drei "Neue" gratulieren der "Alten"

Bei zwei, drei Gegenstößen des Bösdorfer Angriffs wurde es nach alter Fußballweisheit darüber hinaus brenzlig. Ob verdient oder nicht fragt später niemand mehr. In diesem Fall wäre ein Rückstand für die RS-Frauen höchst unverdient gewesen.

Die zweite Spielhälfte begann wie die erste endete. Mehr oder weniger das Spiel auf ein Tor. Als die Gastgeberinnen einmal etwas weiter aufgerückt waren, spielte Meike punktgenau einen langen Ball auf die rechte Aussenbahn in den Laufweg von Lisa. Sie erkannte die zum Klärungsversuch weit aus dem Tor gerückte Torhüterin und lupfte den Ball aus ca. 20 Metern im höchsten Schwierigkeitsgrad über den TW in die Maschen. Der hoch verdiente Führungstreffer war endlich gefallen !

Auch wenn Bösdorf mit viel Einsatz und Kampf versuchte gegenzuhalten, hatten die Liebert-Damen überwiegend die bessere Lösung. Angriff über Angriff rollte über Katha´s Seite und wieder wurden beste Möglichkeiten sträflich liegen gelassen bzw. unsauber zu Ende gespielt. Schade und für den Zuschauer Nerven aufreibend zugleich :-)

In der 77.Min. stürmte Anna-Lisa über die linke Seite aufs Tor zu, flankte auf das Fünfmeter-Eck und fand mit der heran rauschenden Anna eine dankbare Abnehmerin. Auch dieser Ball war mit lang vorgestrecktem Bein nicht einfach im Tor unterzubringen !!

Die Restspielzeit konnte ohne große Aufregung zu Ende gebracht werden.

Fazit: Nach einem richtig tollen Beginn und zahlreich ausgelassenen guten Tormöglichkeiten drohte das Spiel zu verkrampfen. Lisa ließ in der 66. Minute den Knoten gekonnt platzen und Anna legte beruhigend nach. Die Bösdorfer Damen waren in Bezug auf Einsatz gleichwertig, spielerisch allerdings unterlegen. Ein verdienter Sieg der RS-Frauen.

Der Saisonbeginn ähnelt dem der letzten Saison, als man gegen den KMTV eine heftige Niederlage einfuhr und weitere Spiele aus der Hand gab. Dann folgte der Trainerwechsel von Friedhelm auf Kim und die Mannschaft kam langsam auf Kurs, beendete die Saison ungefährdet mit einem beachtlichen 6. Platz.

Mit einigen Neuzugängen und einer vielversprechenden Vorbereitung war man zuversichtlich und guter Dinge für die kommende Saison. Der Beginn verlief mit den Nierderlagen gegen Ahrensburg und Klausdorf alles andere als optimal und mit dem plötzlichen Ausscheiden von Sarah Tode, dem Dreh- und Angelpunkt des zentralen Mittelfelds, sollten die kommenden Aufgaben noch schwieriger werden.

Am heutigen Sonntag ging es zu TuRa Meldorf, ebenfalls ohne Punktgewinn in die Saison gestartet. Am Ende teilte man sich die Punkte mit einem 2:2. Wobei Anna den erlösenden Ausgleichstreffer in der 88. Minute erzielte. Näheres folgt.

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